Fährt man die Rolltreppe vom Hauptbahnhof hinunter zum Raschplatz,
gelangt man gleich zu zwei Wartebereichen, die anlässlich der
EXPO eingerichtet wurden. Hier kann man zur Zeit sehr gut besichtigen,
mit welchen Mitteln (rechts) gegen den Taubendreck (links) vorgegangen
wird: es sind mal wieder diese hässlichen Spieße, die den
oberen Rahmen der Glasscheiben davor schützen sollen, dass Tauben
sich darauf niederlassen - jedenfalls an den Seiten der Wartebereiche,
wo sie angebracht sind.
Jedoch muss man sich fragen, ob die Spieße eigentlich
ästhetischer aussehen als das, was sie verhindern sollen. Wer denkt
da nicht gleich an die Berliner Mauer und an Stacheldraht?
Vergleichen Sie bitte einmal selbst! Welches dieser beiden Bilder
finden Sie hübscher?
Sie können sich nicht entscheiden? Richtig. Ich auch nicht.
Warum investiert man nicht ein bisschen Fantasie in eine ästhetische
Lösung? Man könnte zum Beispiel den Raum zwischen dem Rahmen
und der Decke mit Scheiben aus Glas oder Plexiglas ausfüllen. Oder
einfach ein engmaschiges Netz oberhalb des Rahmens spannen.
Warum hat der Architekt, der diese Wartezonen entworfen hat, nicht gleich
an dieses Problem gedacht und die Scheiben von vorn herein bis zur Decke
hinauf angeordnet?
| Hauptbahnhof | ![]() |
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Ich darf bei dieser Gelegenheit ein wenig abschweifen: im Hauptbahnhof sieht es leider auch nicht besser aus. Angesichts der hässlichen Spieße muss man sich fragen, was die Aufgabe dieser Kapitelle sind: Verzierung oder Verunzierung? |
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Ist denn wirklich noch niemand auf die Idee gekommen, statt der Spieße einfach ein spitz abgewinkeltes Profil aus durchsichtigem Plexiglas anzubringen? Das wäre kaum sichtbar und sähe viel besser aus, nicht wahr? |
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