Lob
Was bei der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade gut gemacht wurde

    

So ist es richtig: die Decke am Kröpcke ist glatt durchgehend, ohne Aussparungen und Löcher. Da gibt es absolut keine Nistgelegenheiten mehr.

Höchste Zeit, dass es in der ganzen Niki-de-Saint-Phalle-Promenade so aussieht!

Zwischen dem Schild und der Decke ist zwar noch Platz zum Sitzen, aber vielleicht gerade mal für einen Spatz. Tauben dürften zu groß sein. Und der Bolzen in der Befestigung scheint den Zweck zu haben, dass man notfalls über dem Schild noch einen Draht oder einen Nylonfaden spannen kann, damit sich wirklich kein Vogel auf das Schild setzen kann.

    

Angeblich sollen die Tauben mit Hilfe einer Ultraschallanlage vertrieben werden. Ehrlich gesagt, hätte es mich gewundert, wenn das funktioniert hätte. Schon bald hatte ich die Gelegenheit, diese Taube zu fotografieren, die dort ihre Jungen fütterte - offensichtlich hatte sie in dieser einladenden Lichtleiste genistet.

Nachdem ich das Foto (links) an die Galeria Kaufhof geschickt hatte, dauerte es nicht lange, und die Lichtleiste war mit Hilfe von Glasplatten verkleidetet. Bravo!
Doch die Frage bleibt: warum nicht gleich? Warum denken Architekten beim Thema Ästhetik nicht auch an den Taubendreck?